Mercedes Museum

Als Erfinder des Automobils hat DaimlerChrysler die Verpflichtung der Kommunikation der Automobilgeschichte, ein adäquates Forum zu schaffen und der einzigartigen Tradition der Marke Mercedes-Benz ein entsprechendes Zuhause zu geben.
Der Neubau des Mercedes-Benz Museum Stuttgart zeichnet sich durch seine innovative Architektur aus, die außergewöhnliche Formgebung macht in vielen Bereichen völlig neue Denkansätze in Planung und Ausführung erforderlich.
Räumlich ist das Gebäude als Doppelhelix strukturiert. Jede der sechs oberen Ebenen besteht im Grundriss aus zwei turbinenschaufelförmigen Teilen, die in jedem Geschoss um 120° verdreht angeordnet sind. Das beschriebene Verdrehen bzw. Versetzen der Teilebenen erzeugt eine komplexe räumliche Struktur.
Im Museum werden in verschiedenen Ausstellungsformen 180 Personenwagen, Nutz-, Rennsport- und Rekordfahrzeuge präsentiert, die den Mythos Mercedes begreifbar machen.
Besonderheiten
Der Neubau des Mercedes-Benz Museums stellt einen Übergang von "herkömmlicher" Planung in der 2D-Ebene, zu einem bereits beim Flugzeug- und Automobilbau bekannten Verfahren der Bearbeitung an einem kompletten räumlichen 3D-Modell, dar.
Der Begriff "Oberfläche" wird hier nicht mehr als begrenztes ebenes Objekt definiert, sondern ist bei vielen Bauteilen nur noch mit mathematischen Methoden wie "NURBS" und "Splines" möglich. Umso anspruchsvoller ist die Aufgabe, diesen "virtuellen Raum" in "ebene" Schal- und Bewehrungsplanung umzusetzen.
Boll und Partner setzt daher eine Reihe von Spezialprogramme ein, die eine Bearbeitung dieser "Freiformflächen" erst ermöglicht.

  • Tragwerksplanung (FE- Berechnung)
  • Schal- und Bewehrungsplanung (Schnitte, Projektion, Abwicklung der Flächen)
  • Erzeugung von CNC- Daten

  • Kategorien

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    Letzte Aktualisierung der Projekte
    26.06.2019, 5:43

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