Rems-Murr-Klinik

Der Neubau des Rems-Murr-Klinikums wird als Zusammenschluss mehrerer Kliniken auf einer Freifläche südlich der Stadt Winnenden erstellt. Die Konstruktion als Stahlbetonskelett basiert auf einem quadratischen Achsraster 7,5 x 7,5 m. Die Aussteifung erfolgt über die Erschließungskerne. Die beiden Pavillons auf der Südseite kragen dabei über das EG aus. Die Abfangung der Fassadenstützen erfolgt dabei über gevoutete Unterzüge aus Stahlbeton. Über den OP-Bereichen sind ebenfalls Stützen abzufangen, hier kommt ein gemischtes System mit verstärkten Deckenbereichen und Trägern zu Einsatz. Die Anlieferung in das UG ist zum Teil erdüberdeckt, bzw. unter den Behandlungsgeschossen angeordnet. Die hier erforderlichen großen, stützenfreien Flächen mit bis zu 22 m Spannweite werden mit einem Trägerrost als Stahl-Verbund-Konstruktion erreicht was eine vergleichsweise geringe Bauhöhe ermöglicht. Besonderheiten: - Gründung in sehr weicher Talaue, mit Schraubverdrängerpfählen - Auftriebssicherung im Hochwasserfall über die Gründungspfähle - Weit gespannte Stahlverbundkonstruktion (Abfangung Gebäude über dem Lieferhof) - Stützenfreie OP-Bereiche - Vorhaltung von Nachinstallationsmöglichkeiten der TGA durch definierte Bohrzonen. Gründung - Gründung in den anstehenden, weichen Böden der Talaue mittels Schraubverdrängungspfählen, die eine erschütterungsarme Herstellung ermöglichten - Auftriebssicherung über Ansatz der Gründungspfähle als Zugpfähle - Ausführung der UGs als "Weisse Wanne"

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Letzte Aktualisierung der Projekte
24.05.2019, 5:43

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